Warum nicht?
Studie zum Internationalen Jugendaustausch:
Zugänge und Barrieren

Auslandserfahrungen sollten selbstverständlicher Bestandteil des Werdegangs eines jeden jungen Menschen werden. Aber viele Gruppen – z.B. Haupt-, Real- und Berufsschülerinnen und -schüler, Jugend­liche mit Migrationshintergrund sowie Jugendliche aus bildungsfernen Familien – sind im internatio­nalen Austausch deutlich unterrepräsentiert

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Hintergrund der Studie

Auch wenn internationale Jugendbegegnungen und ähnliche Programme bereits Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten waren, liegen bis heute aus Deutschland keine gesicherten Daten dazu vor,

  • wie hoch der Anteil der Jugendlichen tatsächlich ist, die an internationalen Austauschmaßnahmen teilnehmen,
  • welche Jugendlichen vom Angebot nicht erreicht werden,
  • welche Faktoren ihre Entscheidung beeinflussen
  • und welche Hürden es gibt.

Das Forschungsprojekt „Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ hatte zum Ziel, diese Datenlücken zu schließen und Erkenntnisse über Mobilitätshemmnisse von Jugendlichen zu produzieren, um möglichst vielen Jugendlichen den Zugang zu internationalen Austauschmaßnahmen zu ermöglichen.

Da die Hemmnisse für die Teilnahme an internationalen Austauschmaßnahmen bereits bei der Konzeptionierung der Studie vielfältig erschienen, kooperierten mehrere Forschungspartner, um die Forschungsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Methoden zu erarbeiten. Mehr zu den beteiligten Forschungspartnern finden Sie hier.

Koordination

Das Forschungsprojekt wurde koordiniert von transfer e.V. als Geschäftsstelle von Forschung und Praxis im Dialog (FPD).

 

Förderer

Gefördert wurde die Zugangsstudie durch die Robert Bosch Stiftung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Mit der Studie soll für die Robert Bosch Stiftung eine entscheidende Grundlage für künftige Aktivitäten und Förderungen im Thema „Internationale Bildung“ gelegt werden (www.bosch-stiftung.de/aktionauslandserfahrung).

Jugendpolitische Zielsetzung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist es, den internationalen Jugend- und Schüleraustausch mit seinen Jugendwerken und Austauschorganisationen für alle jun­gen Menschen zu stärken und dabei insbesondere die zu fördern, die bisher unterrepräsentiert sind.

Das Forschungsprojekt ist als Teil der Initiative „Chancen eröffnen durch Austausch und Begegnung“ eingebettet in die Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“.

Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ unterstützt die Einbindung des Vorhabens in die gleichnamige Jugendstrategie des BMFSFJ.