Weiterentwicklung der Erkenntnisse

Anknüpfend an die Erkenntnisse der Zugangsstudie sind seit 2018 im Rahmen des FPD-Netzwerks verstärkt Kooperationsprojekte mit Akteur*innen aus Forschung und Praxis entstanden, die die Erkenntnisse fokussieren und die eruierten Barrieren bearbeiten. Die Präsentation „Follow-Up zur Zugangsstudie“ bietet einen Überblick zu den Prozessen, die sich aus der Zugangsstudie entwickelt haben.

Folgende Projekte im Rahmen von FPD schließen unmittelbar an die Ergebnisse an:

 

Neue Formate und Wege zur Teilnahme

Im Zuge des Projektes sollen die Ergebnisse der Zugangsstudie und vorangegangener wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. das Konzept des Mobilitätspuzzles) im Kontext von Erreichbarkeit und neuen bzw. geeigneten Formaten weitergedacht werden. Ziel ist es, durch neue (innovative) Formate, die von Jugendlichen und lokalen Fachkräften entwickelt werden, ein breiteres Spektrum von Mobilitätsangebot abzudecken.

Diese Formate sollen unter der gemeinsamen Prämisse „Vom Tourist zum Teilnehmenden“ stehen, pädagogische Begleitung und Begegnungserfahrungen involvieren und damit Jugendlichen eine persönlichkeitsstärkende, einprägsame Erfahrung ermöglichen.

Im Jahr 2019 hat bereits eine erste Sitzung zur Konzeptionierung einer Jugendbeteiligungswerkstatt stattgefunden. Der Prozess wird in 2020 fortgesetzt.

Ansprechpartner: Andreas Rosellen

Lokale Verankerung und strukturelle Rahmenbedingungen

Bei den bisherigen Ansätzen zur Erweiterung der Zielgruppen für internationale Formate der Jugendarbeit hat sich der Aufbau von lokalen Netzwerken und die daran anschließende kontinuierliche Koordination der Netzwerkarbeit besonders bewährt. Als Beispiel sei hier die Initiative „Kommune Goes International (KGI)“ genannt, die mit Förderung des BMFSFJ seit 2011 besteht. Auch die Erkenntnisse der Zugangsstudie weisen darauf hin, dass eine Stärkung lokaler Strukturen der Jugendarbeit dazu führen kann, Zugänge zur Internationalen Jugendarbeit zu erleichtern und Teilnahmebarrieren abzubauen.

Vor diesem Hintergrund zielt dieses Projekt darauf ab, Wissen zu Gelingensbedingungen von lokalen/regionalen Netzwerken zu generieren und die Qualität von einzelnen Strukturelementen zu untersuchen. Diese wissenschaftliche Untersuchung nimmt verantwortliche Akteure und Akteurinnen der beteiligten lokalen und regionalen Netzwerke in den Fokus. Eine zweite Zieldimension des Projektes ist es, ein Forschungsvorhaben zu entwickeln, um lokale Bildungsberichte zu analysieren und Indikatoren zur Verankerung Internationaler Jugendarbeit in eben jenen Berichten zu entwickeln.

Ansprechpartnerin: Claudia Gerbaud

Panelstudien: Internationale Jugendbegegnungen und Kinder- und Jugendfreizeiten

Mit der in 2017 begonnenen „Panelstudie internationale Jugendbegegnungen“ sollen dauerhaft Daten zu internationalen Jugendbegegnungen auf einer möglichst repräsentativen Basis gewonnen werden. Zudem wird in diesem Jahr eine zweite Panelstudie zu Kinder- und Jugendfreizeiten aufgebaut. Dabei kommt das (maßgeblich vom DFJW, DPJW und IJAB angestoßene) Online-Evaluationstool i-EVAL zum Einsatz, mit der die Jugendlichen ihre Rückmeldungen in kurzer Zeit am Smartphone eingeben können.

Ansprechpartner: Johannes Eick