Zugangsstudie+

Die erste Präsentation und Diskussion der Erkenntnisse der Zugangsstudie im Juni 2018 haben deutlich gemacht, dass die Erkenntnisse weitreichende Folgen für die Jugendarbeit haben können und ein Austausch auf lokaler, nationaler sowie internationaler Ebene von großem Interesse wäre.

Das Folgeprojekt zur Zugangsstudie, „Zugangsstudie +“ (2018-2020) verfolgt das Ziel, die Forschungsergebnisse zu verbreiten, internationale Perspektiven zu sammeln und langfristig Zugangsbarrieren abzubauen, um mehr jungen Menschen eine Teilnahme an Formaten des internationalen Jugendaustauschs zu ermöglichen. Dazu werden in 2019 sechs nationale und vier internationale Veranstaltungen durchgeführt.

Das Projekt wird in Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Köln und der Koordinationsstelle des FPD Netzwerks (transfer e.V.) durchgeführt und von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Nationale Veranstaltungen

Die Fachtage verfolgen das Ziel, die Ergebnisse der Zugangsstudie jeweils in Anpassung an die spezifische Situation und lokalen Strukturen vor Ort zu präsentieren. Die Organisation und Durchführung der Fachtage finden in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner statt. Auf diese Weise können Bedarfe analysiert und eine zielgerichtete, für den Kontext relevante Konzeption entwickelt werden. Gleichzeitig möchten wir so gewährleisten, dass wir die jeweilige Praxis vor Ort erreichen und die strukturelle Verankerung Internationaler Jugendarbeit Berücksichtigung findet. Die an die Präsentation der Ergebnisse anschließende Diskussion, kann an diesen Punkten ansetzen und helfen mögliche Folgeschritte zu identifizieren.

Im Jahr 2019 haben bereits alle sechs nationalen Veranstaltungen stattgefunden:

  • Halle a.d. Saale (GOEUROPE! und Jugendsozialwerk Nordhausen e.V.)
  • Nürnberg (Bayerischer Jugendring
  • Hannover (Landesjugendamt Niedersachsen)
  • Düsseldorf (aktuelles forum e.V.)
  • Schwerin (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern)
  • Stuttgart (Jugendstiftung Baden-Württemberg

Internationale Veranstaltungen

Die Zugangsstudie untersucht Strukturen der Internationalen Jugendarbeit in Deutschland und schaut auf junge Menschen aus Deutschland und ihre Erfahrungen. Gleichzeitig haben die Erkenntnisse eine Bedeutung nicht nur für den Diskurs im Inland. Auch auf europäischer Ebene wurde die Zugangsstudie interessiert aufgenommen. Mit dem Ziel, den bundesweiten Diskurs über die Erkenntnisse der Zugangsstudie um eine europäische Perspektive zu erweitern, werden in 2019 und 2020 vier Fachveranstaltungen in unterschiedlichen Ländern/Regionen durchgeführt:

  • Polen (DPJW)
  • Frankreich (DFJW und Cnajep)
  • Albanien (RYCO)
  • Finnland (Marttinen Youth Center)

Veranstaltungsberichte sind auf den Seiten von Forschung und Praxis im Dialog verfügbar.